Erde, die uns dies gebracht
Sonne, die es reif gemacht,
Liebe Sonne, liebe Erde
Euer nie vergessen werde

Christian Morgenstern



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what am i doing here?

schau grade "sharing the secret". das ist so krank. wenn ich drüber nachdenke, wieviele sich das ansehen und denken "ja, ich will auch so krank sein... die ist schön dünn. und mir geht es oft genau so wie ihr..." wieviele die krankheit MÖCHTEN

done.

ich bin nicht mehr 16, ich bin überwiegend glücklich und zufrieden.
ich bin stolz darauf solange nicht mehr gekotzt zu haben, dass ich nicht mehr weiss, wann das letzte mal war...
ich hab gemerkt, dass es beim fasten um was anderes geht. statt dauernd vor meiner körperlichkeit wegzulaufen und sie mit essen, ablenkung, konsum, immer unter leuten sein, immer unterwegs, zu überdecken, hör ich ihm jetzt zu, wie er sagt "ich bin hungrig. ich hab schmerzen. tu was dagegen! ich bin DA."

es ist nicht leicht einen weg zu finden zwischen "aber mein bauchumfang ist so hoch dass ich gesundheitliche probleme kriege und ich muss mich gesünder ernähren und mehr bewegen sonst geht es mir schlecht" und eben nicht wieder diese ganze kranke scheisse anzufangen.

hell, sogar meine freundin, die ich für die stabilste person der welt hielt, hadert auf einmal mit ihrer "fitness", ihrem gewicht. sie wil fasten "weil es gesund ist" und sport treiben "weil sie nicht fit ist". klar... die aussagen kenn ich leider alle von mir selber. bin ich zu sensibel, und vermute hinter jeder solchen aussage gleich ne essstörung? oder betrifft es einfach viel zu viele irgendwann mal im leben?
außer meiner einen freundin, die sich gesund ernährt, trotzdem was gönnt (und im übrigen NICHT schlank ist!) und sich bewegt, haben alle die mir gerade einfallen irgendwann mal oder im moment immer noch probleme mit dem essen und ihrer figur gehabt. auch wenn sie nicht alle tatsächlich bulimisch oder anorektisch waren.

darf doch nicht wahr sein. ich bin so wütend auf mich selber. der ganze kranke scheiß, den hab ich hinter mir.... das wird mir klar, wenn ich mir den film ansehe. so traurig, so wütend, so leer, so verzweifelt, so einsam fühle ich mich schon lange nicht mehr und ich bin so dankbar dafür. klar läuft es manchmal weniger gut und klar bricht manchmal noch was wieder nach oben. aber das ist alles ganz normal..

ich hab keine ahnung, wie ich mein essverhalten in zukunft handhaben werde. ob ichs schaffe öfter zu kochen statt immer nur fertigessen, toast und schokolade zu essen... ob ichs schaffe mich mehr zu bewegen. ob ich wieder etwas abnehme oder ob ich nach dem fasten mehr als je zuvor wiege. 

aber ich weiss, rein psychisch bin ich auf einem verdammt guten weg. das lass ich mir nicht von mir selber und meiner vergangenheit versauen. 

"wer stehen bleibt kann rosten und wer rennt kann sich verlaufen"

beides passiert. und es ist vollkommen ok. 

geduld mit dir selber.

ich bin weg. alles liebe.

 

5.4.11 15:24


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1.tag saftfasten II

10.00 bircher müsli mit leinsamen
12.00 200ml apfelsaft naturtrüb
13.30 wasserkästen schleppen, zählt das als bewegung? ^^
15.40 weiteres glas apfelsaft
17.50 weiteres glas apfelsaft
20.30 "tomatensuppe", d.h. aufgewärmter tomatensaft
21.00 gitarre gespielt, seit langem mal wieder..
22.00 schlaftee mit 1 el birkensaft (etwas bitter, aber geht)

außer durch die stadt laufen zum einkaufen leider keine bewegung geschafft.. morgen mehr.
dafür was für die hausarbeit gemacht.

kalorien: etwa 575

in der stadt besorgt:
tomatensaft (leider mit meersalz, ohne gabs nicht)
apfel-mango-saft
orangen-möhren-saft
birnensaft
weleda birken aktiv kur (soll angeblich gegen frühjahrsmüdigkeit helfen, wirkt auf jeden fall aber ähnlich wie brennnessel harntreibend, "entschlackend", "blutreinigend"

es geht eigentlich gar nicht (nur) ums abnehmen - mit fasten verliert man sowieso fast nur wasser, vielleicht ein paar muskeln... aber wenig fett, nehme ich an.
ich hab den eindruck, durch den hunger lerne ich wieder mehr auf meinen körper zu hören, zwangsläufig, er sagt dadurch "ich bin hier" - sonst deck ich sowas immer mit viel zu viel essen zu.. mit konsum überhaupt. "ich brauch noch das und das und das..."
ich hab die erfahrung gemacht, dass ein tag saftfasten oder eine woche basenfasten mein essverhalten, zumindest fürn paar tage, positiv reguliert wird. ich hab mehr lust auf gesunde sachen, gar keine auf zucker. ich esse viel bewusster, freu mich so auf dinge, die sonst selbstverständlich sind und die ich zu wertschätzen verlernt habe. 
esse nur bei hunger.

hm. bin gespannt wie die saftfastenkur läuft, ich hab bis jetzt nie länger als einen tag gemacht. es fiel mir heute gar nicht schwer zu verzichten, ich hatte meine entscheidung von anfang an verinnerlicht und mich echt darauf gefreut.
wenn man nur trinken darf, werden einem so viele entscheidungen abgenommen... wie lang ich sonst immer überlege was und wieviel ich esse und was ich dabei dann fürn schlechtes gewissen habe.. das fällt mir erst jetzt auf, wo ich darauf verzichte. mann. 

naja. plane also bis einschließlich donnerstag nur saftfasten, am freitag dann der erste aufbautag. jetzt geh ich früh schlafen... wunderbar.

4.4.11 22:19


saftfasten

reachables challenge , tag 1.

 65,5kg 1m68

bin so motiviert! 

gestern abend 2 beutel sennesblättertee als afm, es funktioniert! und das ganz ohne bauchkrämpfe. der tee schmeckt auch nicht schlecht. kann ich nur empfehlen als alternative zu glaubersalz oder afms aus der apotheke. darf man natürlich auch nicht immer machen / nicht überdosieren. aber als einleitung zum fasten auf jeden fall gut.

heute morgen dann noch als einleitung birchermüsli mit leinsamen, um verdauung vor dem fasten nochmal anzuregen. 

ab jetzt gibts nur noch lecker saft, freu mich schon auf den einkauf heute im bioladen.

überhaupt bin ich so motiviert und voller energie für alles, was die woche so ansteht!

gestern und vorgestern war ich den ganzen tag draußen und unter leuten, wundervoll. heute regnet es zwar, dafür mach ich dann endlich was für die uni.

4.4.11 10:37


die kleine schwester von frankensteins monster.

..war ich bis letzte woche, denn da hatte ich noch metallschrauben im gesicht. die sind seit mittwoch draußen. dafür seh ich nun umso mehr aus wie frankensteins monster.... mittlerweile geht es zwar wieder, aber trotzdem noch hamsterbacken.

obwohl ich kaum essen konnte, alles flüssige gefressen wie nix gutes. 66 kilo (allerdings kriege ich auch hoffentlich bald meine tage, die sind schon 4 tage überfällig. auch erwogen ob ein kleiner fötus für ausbleib der periode und gewichtszunahme verantwortlich sein könnte, aber schwangerschaftstest sagt gottseidank nein. ich bin bloß einfach so fett, gottseidank.). 

ich kotze mich echt an. 

nach der op die ganze zeit zuhause gewesen bei mama&papa, irgendwie falle ich zuhause total in die essstörung zurück, deswegen auch so viel gefressen. 

ich weiss nicht womit das zusammenhängt - also psychologisch, was das zu bedeuten hat, mit meinen eltern, meinem elternhaus, meinem kindsein, meinem abhängig sein... aber ich denke es kommt, weil mein altes zuhause in den letzten jahren definitiv mein ort der essstörung war. ich hab gefressen, gefressen, gefressen, gekotzt. an manchen tagen angestrebt, 600 - 800 kalorien zu mir zu nehmen und es geschafft. mich geschnitten, geblutet, gepflastert. geheult, depressiv vor der glotze gehongen. oh mann.
seit gestern endlich wieder "zuhause", ausgezogen.

 

ich fühle mich so fett.... und keiner widerspricht mir. früher war das anders, auch wenn ich da nicht unglaublich dünn war. trotzdem war ich irgendwie "das halbe hemd / handtuch", schlank, dünn, ... meine esssgestörte freundin beneidete mich mal um 58 kg, da sie zu der zeit 60 wog obwohl sie etwas kleiner ist. das war sehr traurig.

jetzt bin ich "ganz schön pummelig geworden" - mein vater sagte am wochenende "na sie ist ja auch kein dörrappel" (das ist dialekt und bedeutet so viel dürrer rappel :D oder so.. man sagt es so, es gibt glaube ich keine übersetzung.)
ma: (guckt mich unsicher an und versucht meine reaktion darauf einzuschätzen): "na aber die lua is doch echt schlank, erzähl doch kein scheiss, die lua ist doch nicht dick oder so!" "ja nee, aber sie ist halt keine magersüchtige, wollt ich damit sagen." 

heute "ich fühle mich fett" - "fett? ach was. komm, wir machen sport zusammen, laufen, schwimmen" ... 

 

ich weiss, ich bin nicht fett. ich habe einen bmi im normalbereich. was sich geändert hat: nicht mehr wie früher im unteren normalbereich bei 19, sondern im oberen bei 23-24.... das ist furchtbar.

durch die op hab ich auch grade aufgehört zu rauchen und kann keinen sport machen. 

gottseidank bin ich nächste woche bei ner challenge dabei. habe mir vorgenommen entweder zu fasten, basenfasten oder halt einfach almased zu fressen. mal schauen. 

askese, meditation. solang ich nicht durchschaue, was genau mich immer wieder zum fressen treibt, auch wenn ich eigentlich glücklich bin, werde ich auch nicht dauerhaft abnehmen oder ein gesundes, gemäßigtes essverhalten mit viel obst, gemüse und proteinen, ballaststoffen verwirklichen können.... 

 

leute, ich bin wieder voll dabei. so ein scheiss. echt.

 

ps: zarah
vielen lieben dank für deinen kommentar... ich habe dir gar nicht geantwortet glaube ich, das tut mir leid. ich hab mich damals etwas bei dir umgesehen und war froh, dass es dir wohl ziemlich gut geht. wollte dir etwas schreiben, aber alles was ich schrieb kam mir so blöd vor..... ich hoffe du bist mir deswegen nicht böse, dass ichs nicht geschafft habe, irgendwas zu sagen, mich zu bedanken. ich hab mich nämlich echt so über deine worte gefreut...
ich hoffe, auch jetzt geht es dir gut. sei gedrückt!

29.3.11 23:52


sexistische kackscheisse!

verdammt nochmal.

liest das wer? nope, auch egal. 

mir fällt beim surfen auf all den ganzen seiten immer wieder auf, dass ich gar nicht mehr weiss welche ich schon besucht und welche nicht... und das liegt nicht nur an meinem schlechten gedächtnis, das liegt auch daran, dass alle alle alle gleich sind. perfectiondreamangelsüßemissmuffinsupersweetsixteenlipstickcigarettesbonjourmesieurdameslittlepinkbutterflystarvingachleckmichamarsch

alle reproduzieren die gleichen stereotypen davon wie eine frau, ein mädchen zu sein hat - ätherisch ästhetisch leicht still verschwindend hintertückisch den männern und frauen gefallend neid provozieren zurückhalten lieb und süß und rosa und blumig und duftend und rein und perfekt (verdammte scheisse, WENN es perfektion gäbe wär sie das langweiligste auf der ganzen verfickten welt!) lockig und niedlich und ohne bedürfnisse nichts essend denn frauen müssen nichts essen, sie sind misses pacman und ernähren sich nur von luft und liebe und vielleicht von ein paar bunten energietabletten, natürlich nur 2 kalorien das stück! denn wer essen würde, der müsste auch kacken und sowas tun mädchen natürlich nicht, lieber lassen sie sichs rausoperieren

 

und ja, das ist alle über einen kamm geschert und natürlich sind auch die meisten essstörungen irgendwo irgendwie außerhalb von sexistischer scheisse und stereotypen reproduzierend begründet und ich meine auch gar nicht jene die tatsächliche probleme haben und psychisch krank sind und trotzdem gerne weiblich sein und weiblichkeit darstellen wollen, ich weiss auch nicht wen ich meine. ich muss nur kurz ein bisschen fluchen.

ich bin selbst ja auch nicht besser, wie das immer ist, das was ich an den andern am meisten und lautstärksten kritisiere, darauf bin ich entweder neidisch weil ich es nicht haben und sein kann oder das bin ich in allerreinster form.
allein dass ich mir von nem typen sagen lasse, dass ich "pummelig" geworden bin und mich davon tatsächlich beeinflussen und einschüchtern lasse und jetzt deswegen abnehmen will!! ich dumme pute, echt. ich glaubs nicht. ich bin das größte wandelnde stereotyp der welt, ich bin im grunde auch immer noch immer nur unsicher.

 

ich dachte echt, es ginge mir besser. dann fällt mir irgendwann immer auf, dass ich ganz genauso bin wie die die mir grade am meisten auf den sack gehen. wenn ich den spiegel sehe, dann bin ich eh total verwirrt weil ich keinen richtigen bezug zu dem bild herstellen kann... ich fühle nicht dass ich das bin. ich erkenne natürlich, dass dieses bild irgendwie zu "mir" gehört, aber ich fühle es nicht. vielleicht war narziss auch gar nicht so eingebildet und fand sich selbst auch nicht übermäßig schön, er wollte nur das wasser anfassen weil er zu dem bloßen bildnis keinen bezug herstellen konnte - auch kinder fassen ihr spiegelbild an weil sie es natürlich extrem fasziniert aber sie es nicht begreifen können, also versuchen sie es zu greifen. narziss ebenso. 

und ich kann mich nicht greifen. 

und ich kann mich nicht erkennen. 

aber manchmal habe auch ich meine klaren momente, dann entdecke ich die risse im spiegel, in der scheibe und gehe näher ran und reisse weiter auf weil ich sehen will (oder das gefühl habe sehen zu müssen) was dahinter ist, weil ich das bild eh nicht verstehe. und dann sehe ich alles was ich schlecht finde an den menschen. und das bin dann ich. ich renn die ganze zeit vor mir weg weil sich selber erkennen ist furchteinflößend. sowas von furchteinflößend und demütigend und danach hasse ich mich wieder obwohl ich doch dachte den ganzen selbsthass scheiß und die probleme hätte ich längst mehr oder weniger ganz gut überwunden. 

und die scheiss trevilor bin ich am absetzen denn mir gehts ja im grunde genommen verdammt gut. und ich will die auch nicht mehr nehmen müssen. aber ich hab den eindruck ich bin immer noch nicht richtig hier. 

 

vielleicht auch nur einfach eine schlechte phase und es geht wieder vorbei? dann bin ich schneller wieder weg als ich hier war.

ja und so. wenn myblog nen fäkalausdruck-filter hat, ist der blog hier morgen geschichte, haha.

14.2.11 22:34


not back. just fat. "du bist schon echt ein bisschen pummelig geworden..."

ich weiss grad nicht was ich machen soll.. ich will da nicht wieder rein. ich hab meine alten esstagebücher durchgesehen, weil ich zu alten fotos von mir die gewichtsangaben wollte... ich fand mich am schönsten mit 57kg. auch wenn ich da wahrscheinlich den bauch eingezogen hab, egal.

ich wiege jetzt je nach tagesform bis zu 66kilo.

...

 

weil ich mich "normal" ernähre, lange nicht darauf geachtet hab und es mir egal war was ich wiege. aber so stimmt das wohl auch nicht, weil ich trotz allem viel ungesundes gegessen hab, keinen sport gemacht, und viel aus frust gefressen.  .. oder langeweile. oder vor glück. weil ich meine emotionen nicht aushalte.

aus dem gleichen grund, dass ich meine emotionen nie lange aushalten kann oder nachzudenken, das geht auch nicht gut, ich will das nicht ... aus dem gleichen grund nehm ich fast jeden abend ne zolpidem, sponsored by mum and dad. 

 

und ich hab mich auch schon länger nicht mehr ganz so normal und unbesorgt ernährt, fällt mir grade auf... ich führ schon länger wieder tagebuch und wiege mich jden zwieten tag. ich bin seit wochen und monaten auf allen neuen blogs unterwegs und sammle thinspos und vor allem bilder mit gewicht- und größenangaben dazu damit ich einen vergleich habe... ich weiss nämlich nie genau, wie ich eigentlich aussehe. das mit dem aussehen ist garde auch so eine sache, aber eine andere geschichte. wobei, vielleicht hängt das auch alles zusammen, keine ahnung....

 

und der eigentliche auslöser kam gestern abend - ein typ mit dem zuletzt was vor nem halben jahr hatte, meinte am ende eines tages, den wir zu weiten teilen im bett verbracht haben:
- "du bist schon echt ein bisschen pummelig geworden. aber ich find das süß"
- klatschte ihm aus spaß eine und sagte "du bist ein arsch. aber ich weiss was du meinst. ich will das auch wieder gerne wegkriegen..."
- "ja mach das mal" (woraufhin er sich noch eine fing.)

aber er hat ja so verdammt noch mal recht... mir passen meine klamotten nicht mehr so gut. 

ICH

WILL

ABNEHMEN

ABER  AUF KEINEN FALL WIEDER SO KRANK SEIN WIE VOR 2 JAHREN

geht das? abnehmen ohne essgestört zu werden? bin ich das nicht längt, nur mit überfressen und frust kompensation durch essen? abnehmen ohne fressanfälle? ist mir auch egal wie schnell oder langsam das geht... von mir aus 2-3 kilo im monat. wenns dafür bleibt und ich endlich nen gesünderen, schlanken lebensstil führe...

heisst normal und unbeschwert zu essen gleichzeitig fett sein zu müssen?

und ich bin echt kurz dafür, RICHTIG fett zu werden! bmi 23, das ist mit 4 kilo mehr 25 und damit offiziell übergewicht. 

ich will doch bloß 10 kilo abnehmen... dünner als 55 will ich ja auch gar nicht sein. oder 56 von mir aus. keine ahnung. früher wollte ich die 42, hab ich heute gelesen, hahaha. dummes kind. 

 

was mach ich jetzt?
was mach ich jetzt?
was mach ich jetzt?


ich hab so panik davor da wieder tiefer reinzurutschen und nur unglücklich zu werden... vielleicht dünner, dafür unglücklich und ein von kalorien- und essen bessesenes dummes weib. da hab ich echt keinen bock drauf.
aber ich weiss echt nicht ob nicht jeder abnehmversuch wieder auf essstörung hinauslaufen wird.... ich hab so angst.

aber so bleiben wie ich grade bin kann ich auch nicht. es geht nicht. der kommentar war der arschtritt den ich gebraucht hab. 

wünscht mir glück. falls das überhaupt jemand gelesen hat... danke dafür. ich musste mich echt mal aussprechen. und das ist das einzige was ich meinen freundinnen nicht erzählen kann.... 

was mach jetzt?
ne thera?
zum unipsychologen gehn und versuchen das alles in griff zu kriegen?
aber will ich im dreck wühlen?
ich hab die aller aller aller größte angst davor, mir selbst ins gesicht sehen zu müssen und zu sehen was bei mir tatscählcih alles noch so im argen liegt... ich schätze mal, da gibts ne menge. ich schiebs immer weg, mit essen und drogen und freunden. aber manchmal platzt das fast alles raus...

ich hab solche angst. 

13.2.11 19:33


weg

leute - ganz lieben dank für eure kommis und wünsche und grüße!

sorry dass ich so lange nicht da war und dass auch nicht allen direkt antworte..

bin ein bisschen feig. deswegen war ich zum schluss auch so lange nicht da, weil ich dachte "jetzt ist es schon zu lange her.. " angst davor dass vielleicht eine von euch irgendwohin abgerutscht ist

aber scheint auf den ersten blick zum glück nicht so zu sein

mir gehts im grunde gut wie nie zuvor, wahrhaftig. es hat sich nicht viel geändert, aber uni läuft gut, lernen und stress machen mir viel spaß. kleingeldprinzessin konzert und neues album hören, weinen können, lachen können, ein nachtreffen mit meinen öko-jahr-mitmachern, wunderschön.

und ich bin echt selten im internet..

essgestört auf jeden fall noch. letzte woche hab ich 5 tage hunger genossen und mich super gefühlt, leere im bauch, coffeinputsch, lernen. jeden tag unter 800kcal und sport gemacht. gestern und heute dann fa, weil gestern klar war dass ich abends werde mit meinen eltern im restaurant essen müssen. verwandtschaft sehen und so
da ist es ausser kontrolle geraten... früher heimgefahren als sie und mir die seele aus dem leib gekotzt. camembert kommt auch eine stunde nach dem essen in unverdauten bröckchen wieder raus.

ab morgen soll es wieder so schön leer sein.. wiege fette 58-60kg, immer noch

meine freundin, 58kg (glaube insgeheim sie hat aber abgenommen) diät-fanatic, im fitti angemeldet und mal versucht afm zu nehmen und zu kotzen macht jetzt ne therapie. ich nicht. (war bei der tiefenpsychologin die auch echt nett ist aber ich hab gesagt eigentlich gehts mir grade so gut... ich will das lieber noch geniessen und nicht schon im alten dreck rumwühlen über dem grade eine dicke kruste liegt. sie meinte, ich könne ja dann kommen wenns mir eh wieder schlecht geht oder ich die trevilor absetzen will, hat mir eine neue - bessere - psychiaterin nennen können als die dumme pute bei der ich einmal war und gesagt ich kann mich in krisenzeiten auch ruhig an die uni-psychologie-leute wenden, die sind gut da)

ich mach ein zeichenprojekt zum thema "utopie". meins ist natürlich.. schlaraffenland. oder eher der fluch des schlaraffenlands. völlerei und verzicht, askese und hedonismus, fresssucht und magersucht. mal sehen was daraus wird. viele thinspo-bilder, viele zeitschriften, viel diät-scheiss... viele bücher über essstörung.

jetzt hab ich doch wideer ganz schön viel geschrieben. aber daran seht ihr ja dass es mir geht wie immer eigentlich

ich denke ich werd jetzt aber definitiv länger nicht mehr hier sein... ich bin schon zu weit weg. vielleicht hab ich hier auch hpts geschrieben wenns und als es mir schlecht ging. jetzt brauch ichs nicht mehr. ist das schlimm? ich weiss es nicht. aber ich vergess euch nicht. und ich vergess euch erst recht nicht dass ihr immer da wart und mir so viel rat und verständnis geben konntet... (jetzt wirds schnulzig *g) das ist was ganz besonderes. ich dank euch dafür.

wir hörn voneinander. ich hab euch lieb und wie immer wünsch ich euch das beste und liebste. machts gut!

14.6.09 17:29


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